Sehr geehrte Freunde der Crimmitschauer Kirchenmusiken,
liebe Crimmitschauerinnen und Crimmitschauer,



Schon die Theologin Theresia von Lisieux wusste, "die Freude finden wir nicht in den Dingen, sondern in der Tiefe unsere Seele." Und kaum etwas spricht unser Innerstes so an wie Musik - vor allem, wenn sie wie im Fall der Crimmitschauer Kirchenmusiken in den Gotteshäusern selbst erklingt.

Erneut haben die Organisatoren mit ihren zahlreichen - meist ehrenamtlichen - Helfern ein außergewöhnlich vielseitiges und attraktives Programm mit mehr als 30 Veranstaltungen zusammengestellt. Die Angebotspalette reicht vom gemeinsamen Singen von Weihnachtsliedern über einen Workshop bis hin zu anspruchsvollen Chor- und Instrumentalkonzerten. Erklingen werden unter anderem Kompositionen von Franz Schubert, Johann Sebastian Bach, Felix Mendelssohn Bartholdy und Charles Canille Saint-Saens sowie gesungene russisch-orthodoxe Liturgie.

Wiederum ist es gelungen, namhafte Interpreten zu verpflichten und die Zusammenarbeit mit bewährten Partnern fortzusetzen und auszubauen. Als Oberbürgermeister freut es mich besonders, dass die Crimmitschauer Kirchenmusiken weiterhin entscheidend von Künstlern unsere Stadt geprägt werden. Was hier der Kleine Chor der Kantorei, der Posaunen- und Bläserchor und die Sänger der Kurrende und Vorkurrende der Christenlehre St. Laurentius sowie viele andere leisten, verdient Respekt und höchste Anerkennung.

Bei dem anspruchsvollen Programm ist es fast unmöglich, eine Veranstaltung hervorzuheben. Dennoch überstrahlt ein Ereignis alle übrigen: In diesem Jahr wird ein lang gehegter Traum Wirklichkeit: die Weihe der neuen Groß-Orgel der St. Laurentiuskirche am 19. September. Mein Dank gilt all jenen, die den Mut nie verloren haben, die mit Rat und Tat und mit Zuwendungen dieses anspruchsvolle Großprojekt unterstützt haben. Danken wir ihnen allen mit der Verwirklichung der Aufforderung Robert Schumanns, dessen 200. Geburtstag wir in diesem Jahr begehen: "Gehst du an einer Kirche vorbei und hörst Orgel darin spielen, so gehe hinein und höre zu."

Ich wünsche Ihnen allen Gesundheit und ein gesegnetes Jahr 2010.
Ihr

Holm Günther
Oberbürgermeister



Liebe Musikfreunde,

vor Ihnen liegt das Programmheft
"Crimmitschauer Kirchenmusiken 2010".

Das Jahr 2010 ist ein ganz Besonderes für die Konzertreihe.
Zum einen können wir auf 15 erfolgreiche Jahre voller schöner Musik blicken, zum anderen wird am 19. September 2010 die neue St. Laurentius Orgel geweiht. Damit geht für Viele ein Traum in Erfüllung. Nachdem im Jahre 2000 die Grundsatzentscheidung fiel, das Orgelprojekt in Angriff zu nehmen, gehen am 19. September 10 "Orgelbaujahre" auf den krönenden Abschluss zu. Voller Dankbarkeit können wir alle uns auf die Orgelweihe freuen und auch über den 15. Geburtstag der Konzertreihe. Gefeiert wird dies zur Orgelweihe und am 1. Oktober 2010 zum Einweihungskonzert der neuen Orgel mit einem einmaligen Konzerterlebnis. Dann erklingt die Orgelsinfonie von Camille Saint Saens. Die Aufführung dieser großartigen Musik wird ein einmaliges Erlebnis für die gesamte Region und ich lade schon jetzt herzlich dazu ein.

Für das Jubiläumsjahr haben wir darüber hinaus ein sehr schönes und breit gefächertes Programm für Sie, liebe Musikfreunde, zusammen gestellt. Johann Sebastian Bach wird uns auch in diesem Konzertjahr begleiten, die beliebten Bläsermusiken wird es wieder geben und auch für die Freunde der volkstümlichen Musik sind Konzerte eingeplant.
Weiterführen werden wir die historische Aufführungspraxis in Zusammenarbeit mit dem Chemnitzer Barockorchester. Ebenfalls fortgesetzt wird die gute Zusammenarbeit mit der Vogtland Philharmonie Greiz Reichenbach.
Auch im Jahr 2010 werden wieder namhafte Solisten die Konzertreihe bereichern. Danken möchte ich allen, die 15 Jahre Crimmitschauer Kirchenmusiken ermöglicht haben. Da sind zunächst die kirchenmusikalischen Gruppen St. Laurentius/Luther, denen ich herzlich dankeschön sage. Ein weiterer Dank geht an unsere Förderer und Sponsoren, ohne deren Unterstützung die Konzertreihe ebenfalls nicht möglich wäre. Besonders erwähnen möchte ich hier den Kulturraum Vogtland-Zwickau, das Landratsamt und die sächsische Landeskirche. Ebenfalls danken möchte ich der Stadt Crimmitschau und der Stadtverwaltung und besonders Oberbürgermeister Holm Günther. Hier hat sich über die Jahre eine gute, unbürokratische und vertrauensvolle Zusammenarbeit entwickelt, die sehr wohltuend ist und für die ich auch persönlich sehr dankbar bin.
Nicht zuletzt danke ich dem Förderverein Crimmitschauer Kirchenmusiken für sein vielfältiges Engagement.
Sie, verehrte Musikfreunde, lade ich auch für das Jahr 2010 herzlich zum Zuhören ein. Ich danke Ihnen für Ihre Treue und freue mich auf ein Wiedersehen zu den Konzerten.
Wenn Sie uns unterstützen möchten, lade ich herzlich zur Mitgliedschaft im Förderverein ein. Auch die kirchenmusikalischen Gruppen freuen sich immer über Verstärkung.
Ihnen allen wünsche ich für das Jahr 2010 Gottes Geleit und Gottes Segen.

Herzlich grüßt


Ihr Kantor

Matthias Schubert

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